Busta Rhymes

Genesis


Habe ich was nicht mitgekriegt oder ist das tatsächlich erstmal der letzte Longplayer von Maestro Busta Rhymes? Dass ausgerechnet Busta Rhymes einer Scheibe den gleichen Namen gibt, den eine vor Urzeiten berüchtigte Pathos-äh Prog-Rock-Kapelle trug... ;-)
Wahrscheinlich amüsiert ihn sowas. Denn Humor bringt Busta Rhymes hier ja wieder reichlich. Siehe "Break Ya Neck"-Video, das auch ohne allerhöchste Rotation gern im Fernsehen gezeigt wurde. Auch wenn’s insgesamt nicht mehr so ganz up front ist, wie Herr Rhymes mal um die Mitte der 90er war. Dieser Typ ist einer der Wenigen, die im Big Biz wirklich einen eigenen und vor allem sehr unverwechselbaren Stil entwickeln konnten. Das spacig-freakige Zeug muss man allerdings mögen.
Die dicken Ansagen kommen immer noch zu recht. Shit rocks.

In Sachen Informationsbreite kann ich hier nicht umhin, mal einen geschätzten Schreiber mit einem "Quickie des Musikjournalismus" zu zitieren:
"Man nehme sich eine Hand voll bewährter Hit-Aposteln (Dre, Jay Dee, Pete Rock, Diamond D, Neptunes), lasse sich von jedem einen Beat basteln, brabbelt seinen Style drüber, schmeckt das ganze noch mit ein paar Nebengöttern (Kelis, P. Diddy, Mary J. Blige) ab, fertig ist das Album (...)
...Versuchung natürlich groß, hier lyrische Visionen für das Jahr 3010 zu suchen, aber die Mühe könnt ihr euch ja machen. (...) sonst wie immer. Also: Kaufen!"
(Uh-Young Kim, Spex 1/02)

Was mir mal wieder zeigt: Eine brauchbare Kritik lässt sich schon mit wenig Aufwand herstellen- also sitz nicht rum und GIB SCHUB! ;-)
Anderer Meinung?