Dälek

From Filthy Tongues of Gods and Griots

Ipecac
02



Soso: Mit Dälek zieht sich Crossover-Chef Mike Patton auch noch Hiphop auf sein Ipecac-Label. Das lässt eigenwilliges erwarten und genauso kommt es auch: Mit From Filthy Tongues of Gods and Griots sporten Dälek sehr noisigen (Rock-)Sound und tun die Beats für Hiphop-Verhältnisse recht weit nach hinten- tut der Sache keinen Abbruch. Alles sehr Keyboard-orientiert, das kräftig um die Ecke gebogen wird: Dälek gehen von kreischend bis böse brutzelnd. Drüber streckenweise heiserer Psycho-Flow. Haut soweit hin. Gibt natürlich auch entspannte Sachen mit eher flächigen Synthies (und normalen Stimmen ;-)
Operation geglückt: Dälek liefern ein sehr eigenes Statement, das weit aus der Masse raus ragt (maximum respect somit) - ich frage mich nur, ob das die Homies wirklich interessieren wird...
...daher bis auf weiteres wohl ein netter Versuch, an den sich in Bälde aber nur noch wenige erinnern werden, da bin ich jetzt mal pessimistisch.
Anderer Meinung?