Pink

m!Ssundaztood

Bmg
02



Jaja- engagierte Heads fragen sich natürlich zu recht, was Pink unter Hiphop zu suchen hat- wo ich bis auf weiteres erstmal keine eigene Rubrik für R&B oder Pop aufmache, ist das der Sektor, wo Pink IMHO auch angesichts einiger Collabos am ehesten hinpasst.
Dies ist der Durchbruch von Pink, die zuvor in die süße R&B-Schublade geworfen worden war, wo sich diese Braut natürlich unwohl fühlte, wie wir heute wissen.
"Get the party started" markiert ihr coming out als Party-Göre und ich finde immer noch, dass ihr das auch ausgesprochen gut zu Gesicht steht. Eine Energie, die lange nicht zu spüren war, wie Darth Vader gesagt hätte ;-) So ungefähr seit Madonna ca. 1990 ist keine mehr so tough und spaßig rübergekommen.
Allerdings bekenne ich nachträglich mal, dass mir Pink's Medien-Hype dann doch irgendwann zu viel wurde: Dort wurde nur zu gerne das Quietschbunte kindgerecht abgefeiert- mit Melodien, die keinem wehtaten. Mag eins meiner Probleme sein, aber wer wie Pink permanent die Harte raushängen lässt, sollte dann auch mal richtig hart rocken, finde ich- als nächstes eine Metal-Scheibe (mit Slipknot ;-) sowas fänd ich richtig gut. So oder so wird sich noch zeigen müssen, ob da tatsächlich mehr Substanz ist, als das Talent für ein paar schrille Popsongs aus einer geschickt gewählten Nische...
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